Eine Million E-Zigaretten sollen kostenlos an Raucher verteilt werden

In Großbritannien startet ein spektakuläres Modellprojekt zur Rauchentwöhnung. Während in Deutschland hohe Steuern auf Liquids für E-Zigaretten erhoben werden, werden auf der Insel Raucher dazu ermutigt, auf E-Zigaretten umzusteigen.

Dampfen oder Rauchen? Der gesundheitspolitische Ansatz kann nicht unterschiedlicher sein

Wir wollen hier kurz zwei Länder vorstellen - und wie sie mit dem Thema E-Zigarette umgehen. Die Unterschiede sind so groß, dass es scheint, als würden sich die beiden Länder auf verschiedenen Planeten befinden, obwohl sie tatsächlich auf demselben Kontinent liegen.

In Land A wurde kürzlich eine Liquidsteuer eingeführt, die hohe Steuern auf alle Flüssigkeiten erhebt, die zum Dampfen verwendet werden. Obwohl es noch zu früh ist, um die Wirkung dieser Steuer abzusehen, haben wir beobachtet, dass einige unserer langjährigen Stammkunden aufgrund der Verteuerung tatsächlich wieder vom Dampfen zur klassischen Zigarette zurückgekehrt sind. Seit Jahresbeginn ist das Dampfen deutlich teurer geworden und es besteht die Befürchtung, dass die Steuer die Verbraucher von der E-Zigarette zur normalen Zigarette führen wird. Und dieser Effekt wird sich durch die angekündigten Steuererhöhungen in den kommenden Jahren noch verstärken.

Die Regierung von Land B sorgte kürzlich für Schlagzeilen, als sie angekündigt hat, eine Million kostenlose E-Zigaretten an Raucher zu verteilen. Dieses aufsehenerregende Projekt ist Teil einer ehrgeizigen Initiative, die darauf abzielt, das Land bis zum Jahr 2030 rauchfrei zu machen oder zumindest die Raucherquote auf deutlich unter 5% zu senken. 

Wie kann die Raucherquote gesenkt werden?

Ihr werdet sicher schon alle wissen, wer sich hinter den Buchstaben A und B verbirgt, aber hier die Auflösung: Land A ist Bratwurst-Deutschland. Land B ist das Vereinigte Königreich mit smarter Porridge-Power. Während sich die Behörden auf der Insel zum Ziel gesetzt haben, das Rauchen zu reduzieren - schließlich ist es die führende Ursache für vermeidbare Todesfälle und Krankheiten - und dabei auch ungewöhnliche Wege zu gehen, verfolgt Deutschland eine verwirrende Politik in dieser Hinsicht. Im Vergleich zur Insel gibt es in Deutschland immer noch eine signifikant höhere Raucherquote. England liegt bereits zur Halbzeit vorn und wechselt nun noch einen Joker ein: das kostenlose Starterkit für eine Million Raucher, eine Initiative namens "Swap-to-Stop".

E-Zigaretten von der Krankenkasse?

Die Initiative ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Verbesserung der Gesundheit und Lebenserwartung der Raucher im Königreich sowie zum Schutz der Jugend. Dazu gehören finanzielle Anreize für schwangere Raucherinnen zum Aufhören und die Gründung einer speziellen Einheit zur Bekämpfung des illegalen Verkaufs von E-Zigaretten an Minderjährige, für die 3 Millionen Pfund bereitgestellt werden.

Stellen wir uns doch kurz mal vor, wenn ein ähnliches Konzept in Deutschland umgesetzt werden würde. Eine E-Zigarette für Raucher als Kassenleistung! Die Frage ist nur: Welche E-Zigarette würde wohl von eurer Krankenkasse bezahlt werden?

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