Erste Hilfe für das Pod-Kit und Wissenswertes um die E-Zigarette

Wir hoffen natürlich, dass du einfach unbeschwerten Dampf-Spaß mit deinem Gerät hast. Falls du aber doch mal mit einem blubbernden Pod zu kämpfen hast, die E-Zigarette nicht tut, was sie soll, oder du einfach mehr darüber wissen willst, wie so ein Dampfgerät funktioniert, findest du hier eine Sammlung an nützlichen Tipps.

Was tun, wenn es spritzt oder blubbert?

Manchmal kann es passieren, dass deine E-Zigarette nicht mehr richtig “durchzieht” oder dass sie beim Ziehen blubbert. Wenn es ganz dumm läuft, spritzt dabei auch etwas Liquid in den Mund.

Das liegt meistens daran, dass sich zuviel Kondensflüssigkeit im “Kamin”, also der Verbindung zwischen Coil und Mundstück, angesammelt hat. Um das loszuwerden, kannst du ein Taschentuch um das Mundstück wickeln und die E-Zigarette ein paar Mal kräftig ausschütteln, oder sachte mit dem Mundstück nach unten auf einen Tisch klopfen. So wird das überschüssige Liquid herausgeschüttelt.

Animiertes Gif, das die oben beschriebene Methode zum Ausschütteln zeigt

Auch die Unterseite des Pods und die Stelle des Bodys, in die der Pod eingesetzt wird, kannst du mit einem Taschentuch abwischen.

Falls das alles nichts hilft, ist der Pod vermutlich leider komplett “abgesoffen” und sollte getauscht werden.

Tantes Tipp #1: Dass sich kleine Mengen Kondensliquid an der Unterseite des Pods sammeln, ist ganz normal. Hin und wieder empfiehlt es sich, routinemäßig dort mal mit dem Taschentuch “durchzuwischen”.

Tantes Tipp #2: Wir raten davon ab, Taschentücher, Q-Tips oder Ähnliches in den Kamin zu schieben, um ihn zu trocknen, da dabei der Coil beschädigt werden kann. Deshalb empfehlen wir die oben beschriebene Schüttel- oder Klopf-Methode.

Tantes Tipp #3: Wenn deine E-Zigarette sehr häufig “absäuft”, kann es helfen, einen Pod mit anderem Widerstand zu probieren und/oder das Zugverhalten anzupassen. Dazu mehr in den nächsten beiden Punkten.

Was hat es mit diesem Widerstand auf sich?

Die Einheit Ohm (Ω) steht für den elektrischen Widerstand. Beim Dampfen taucht die Einheit meistens im Widerstand der Heizeinheit (Coil) auf. Dabei bedeutet ein niedrigerer Widerstand bei gleicher Stromstärke eine höhere Leistung.

In der Praxis für dein Podgerät: Niedriger Widerstand bedeutet mehr Dampf. Meistens haben Pods mit niedrigerem Widerstand deshalb auch etwas größere Luftlöcher, das heißt man kann an ihnen etwas stärker ziehen, manchmal auch vorsichtig direkt auf Lunge ohne “Zwischenstopp” im Mund. Dies heißt in Dampfsprech “RDL”-Dampfen (Restrictive Direct Lung / restriktive Lungenzüge)

Wenn deine E-Zigarette eine regelbare Leistung hat, kannst du bei kleinerem Widerstand auch eine höhere Watt-Zahl einstellen. Genaue Informationen dazu findest du auf der Pod-Packung und in unserer Coiltabelle zu jedem Pod im Online-Shop.

Wie man an einer E-Zigarette zieht

Wie schon gesagt, haben kleinere Pod-Kits den Vorteil, dass man an ihnen im Prinzip sehr ähnlich ziehen kann, wie an normalen Zigaretten und sich deshalb kaum umstellen muss. Für die meisten Leute klappt der Umstieg daher auch komplett reibungslos, ohne dass sie einen großen Unterschied bemerken.

Falls du aber daran gewöhnt sein solltest, eher kurz und stark, oder in vielen kleinen schnellen Zügen hintereinander an deinem Kippchen zu ziehen, kann es sein, dass du bei einer E-Zigarette gelegentlich husten musst, oder dass die Pods, wie oben beschrieben, schnell anfangen zu blubbern und zu spritzen. In diesem Fall empfehlen wir, sich etwas umzugewöhnen. Grundsätzlich sind eher lange, sanftere Züge der ideale Weg, am Dampfgerät zu ziehen.

Es empfiehlt sich außerdem, das Mundstück gut mit den Lippen zu verschließen, so dass keine "Nebenluft" mitgezogen wird.

Gelegentlicher Ärger mit Pods

Da Pods Verschleißteile sind und in großer Menge hergestellt werden, kann es leider hin und wieder passieren, dass man einfach “Pech” mit einem einzelnen Pod hat. In seltenen Fällen kommt es vor, dass auch ein ganz frischer Pod nicht ordentlich dampft, sofort anfängt zu blubbern, oder sogar gar nicht funktioniert (in diesem Fall wird die E-Zigarette den “Warnblinker” anschmeißen oder eine Fehlermeldung wie “Atomizer Low” oder “No Atomizer” anzeigen). In solchen Fällen muss es leider gleich ein neuer Pod sein.

Tantes Tipp: Wenn die E-Zigarette nicht das tut, was sie soll, ist in vielen Fällen ein defekter Pod schuld. Im Zweifelsfall empfehlen wir also, bei Problemen als erstes einen neuen Pod einzusetzen. Wenn das und alle anderen Tipps hier nichts helfen, stehen wir dir für bei uns gekaufte Geräte natürlich gerne per E-Mail, Telefon oder im Ladengeschäft mit Tipps und Support zur Verfügung.

Wie lange hält so ein Akku?

Die Kapazität eines Akkus wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Die meisten Einstiegs-Pod-Kits haben ungefähr eine Kapazität zwischen 1000 und 1500 mAh. Wie lange das reicht, hängt natürlich auch wieder vom individuellen Dampfverhalten ab. Bei leichten bis mittelstarken Dampfer:innen können gute 1000 mAh durchaus einen ganzen Tag reichen. Wer häufiger dampft, muss eventuell zwischendurch einmal nachladen oder sicherheitshalber ein Zweitgerät mitnehmen.

Akkuschonendes Aufladen

Besonders akkuschonend ist es, das Gerät mit maximal einem Ampere (1A) aufzuladen. Falls mal nur das Schnell-Ladegerät vom Smartphone zur Hand ist, lädt auch das deine E-Zigarette wieder auf. Um möglichst lange etwas von deinem Gerät zu haben, empfiehlt sich aber ein Wandstecker mit bis zu einem Ampere Ladestrom. Die Stromstärke des Wandsteckers steht auf dem Stecker im “Kleingedruckten”. USB-Ports am Computer sind ebenfalls geeignet. Bei Powerbanks schau am besten in der Anleitung oder direkt auf der Powerbank nach, wieviel Ampere sie ausgibt.

Lagerung und Transport

Wenn du die E-Zigarette länger als ein paar Tage nicht nutzt, solltest du Pod und Akku getrennt lagern, um Auslaufen zu vermeiden.

Lass deine E-Zigarette nicht in der prallen Sonne, im heißen Auto oder generell in starker Hitze liegen. Zu hohe Temperaturen sind nicht gut für den Akku und erhöhen das Risiko, dass Liquid ausläuft.

Vor Flugreisen oder sonstigen Druckveränderungen (z.B. Reisen ins Hochgebirge), pack den Pod getrennt vom Akku in Frischhaltefolie, einen verschlossenen Plastikbeutel oder Ähnliches, da der Unterdruck das Auslaufrisiko erhöht.

Kommentare (0)

Es gibt im Moment keine Kommentare

Neuer Kommentar

Du antwortest auf ein Kommentar

Der Artikel wurde zu deiner Wunschliste hinzugefügt.